{"id":579,"date":"2026-04-22T07:31:35","date_gmt":"2026-04-22T07:31:35","guid":{"rendered":"https:\/\/steffenzoller.de\/?p=579"},"modified":"2026-04-24T11:27:24","modified_gmt":"2026-04-24T11:27:24","slug":"auftragsklaerung-das-unterschaetzte-fundament-unternehmerischer-entscheidungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/steffenzoller.de\/en\/auftragsklaerung-das-unterschaetzte-fundament-unternehmerischer-entscheidungen\/","title":{"rendered":"Auftragskl\u00e4rung: Das untersch\u00e4tzte Fundament unternehmerischer Entscheidungen"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt Werkzeuge, die erst dann ihre eigentliche Wirkung entfalten, wenn der Kontext stimmt. Sie werdsen erst dann wirklich verstanden, wenn einmal ohne sie gearbeitet wurde. <em>Auftragskl\u00e4rung<\/em> ist so ein Werkzeug. Als ich 2016 zu <a href=\"http:\/\/kununu.com\">kununu<\/a> kam (Teil von XING, sp\u00e4ter New Work) war die Auftragskl\u00e4rung ein internes Standard-Tool. Kein Projekt, keine Initiative, kein gr\u00f6\u00dferes Feature-Set ohne eine sauber deklinierte Auftragskl\u00e4rung. Jedes Mal haben wir mindestens drei Stunden investiert. Nicht weil so viel Zeit vorhanden war, sondern weil klar war, was es kostet, diese Zeit nicht zu investieren.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Woher kommt das Konzept?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hintergrund der Auftragskl\u00e4rung hat mich \u00fcberrascht: Sie stammt nicht aus der Management-Literatur, sondern aus der Milit\u00e4rstrategie des 19. Jahrhunderts.<br>Helmuth v. Moltke, Generalfeldmarschall der preu\u00dfischen Armee, entwickelte das Konzept der <em>Auftragstaktik<\/em>: Truppen sollten nicht durch detaillierte Befehle gef\u00fchrt werden, sondern durch ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis der \u00fcbergeordneten Absicht. Die Idee dahinter war radikal: in einer komplexen, unvorhersehbaren Situation ist dezentrales, eigenverantwortliches Handeln st\u00e4rker als zentrale Steuerung. Die Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass alle handelnden Personen verstehen, <em><strong>warum<\/strong><\/em> etwas getan werden soll, <strong><em>nicht<\/em><\/strong> nur <em><strong>was<\/strong><\/em>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Moltkes Diktum war &#8222;<em>kein Plan \u00fcberlebt den ersten Feindkontakt<\/em>&#8222;. Das moderne Pendant findet sich in Steve Blanks Satz: &#8222;<em>kein Businessplan \u00fcberlebt den ersten Kundenkontakt<\/em>&#8222;. Die Parallele zur digitalen Wirtschaft ist keine zuf\u00e4llige. Komplexit\u00e4t, Unvorhersehbarkeit, dezentrale Teams und Agiilit\u00e4t sind als die Bedingungen im Unternehmertum strukturell \u00e4hnlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Das XING-Team hat diese Verbindung \u00fcber <em>Stephen Bungay<\/em> gezogen, der in seinem Buch <em>The Art of Action<\/em> v. Moltkes Prinzipien f\u00fcr moderne Organisationen aufbereitet hat. Aus diesem Denken heraus entstand das <strong>Framework Auftragskl\u00e4rung<\/strong>. Zun\u00e4chst f\u00fcr die interne Arbeit bei XING und sp\u00e4ter als <strong>Canvas f\u00fcr kollaborative Abstimmung<\/strong> in Produkt-Teams. Das Ziel ist immer <strong>Autonomy through Alignment<\/strong>. Echte Eigenverantwortung entsteht aus einem gemeinsamen Ausgangsbild und ersetzt fehlende Abstimmung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die neun Elemente des Frameworks<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Canvas der Auftragskl\u00e4rung gliedert sich in neun Felder, die zwei Perspektiven zusammenbringen: die <strong>Nutzerperspektive<\/strong>\/ Kundenperspektive und die <strong>Unternehmensperspektive<\/strong>. Erst wenn beide Seiten klar und mit allen abgestimmt sind, entsteht ein tragf\u00e4higer Auftrag.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Situation<\/strong>: Was ist der Ausgangspunkt dieser Initiative? Hier wird der Kontext beschrieben: Wo steht das Produkt, das Team, das Unternehmen? Was hat sich ver\u00e4ndert, was ist der Ausl\u00f6ser? Dieser Schritt klingt selbstverst\u00e4ndlich und wird trotzdem am h\u00e4ufigsten \u00fcbersprungen, weil alle glauben, die Situation bereits gleich zu verstehen. Meistens tun sie es nicht. <em>Kernfrage<\/em>: So wenig wie m\u00f6glich, so viel wie n\u00f6tig.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Complication<\/strong>: Was ist das Problem oder der Trigger f\u00fcr diese Initiative? Nicht das Symptom, nicht die vermutete L\u00f6sung wird beschrieben, sondern der Handlungsdruck dahinter. Dieser Schritt folgt dem Prinzip: Problemkonsens vor L\u00f6sungskonsens. Wer direkt \u00fcber L\u00f6sungen diskutiert, ohne dass alle Beteiligten das Problem gleich verstehen, baut auf Sand. <em>Kernfrage<\/em>: Geht&#8217;s hier wirklich um das Thema, warum wir diskutieren?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Higher Intent:<\/strong> Wie tr\u00e4gt diese Initiative zu den \u00fcbergeordneten Unternehmenszielen bei? Was will das Unternehmen wirklich erreichen jenseits dieser einzelnen Ma\u00dfnahme? Dieser Schritt verankert den Auftrag im strategischen Gesamtbild und verhindert, dass Teams isoliert optimieren. <em>Kernfrage:<\/em> Warum ist dieses Thema eine Priorit\u00e4t f\u00fcr Dich und das Untenrehmen?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Intent<\/strong>: Was soll wirklich wirklich erreicht werden? Nicht die n\u00e4chste Feature-Version, sondern der Zustand der sich danach ver\u00e4ndert haben soll. Dieser Punkt trennt strategisches Denken von blo\u00dfem Aktivismus. Intent und Output werden h\u00e4ufig verwechselt. Das ist einer der teuersten Fehler im Produkt-Management. <em>Kernfrage<\/em>: Gibt es Guidance und Klarheit ohne die L\u00f6sung vorwegzunehmen? Energitisiert es?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hypothesen:<\/strong> Was muss wahr sein, damit die geplante Ma\u00dfnahme zum gew\u00fcnschten Ergebnis f\u00fchrt? Das ist der Moment, in dem Annahmen sichtbar und diskutierbar werden. Unausgesprochene Hypothesen sind ein h\u00e4ufiges Scheiternsmuster in komplexen Initiativen. Hier geh\u00f6ren sie auf den Tisch, in If-then-S\u00e4tzen formuliert: Wenn wir X tun, dann wird Y passieren, weil Z. <em>Kernfrage<\/em>: Welches Kundenverhalten wird sich \u00e4ndern? Nenne alle wesentlichen Annahmen, von denen Du ausgehst, um die Ergebnisse mit den Zielen in Verbindung zu bringen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Grenzen:<\/strong> Was darf nicht passieren? Welche Nebenwirkungen sind inakzeptabel, welche Rahmenbedingungen nicht verhandelbar? Grenzen (&#8222;Boundaries&#8220;) sind die strukturelle Antwort auf Scope Creep und das Fundament jeder echten Delegation. Dazu gleich mehr. <em>Kernfrage<\/em>: Hilft es das Spielfeld zu bestimmen?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Input<\/strong>: Wer arbeitet daran? Welche Ressourcen stehen zur Verf\u00fcgung (Budget, Zeit, Teams)? Dieser Schritt macht den Realit\u00e4tscheck explizit: Ein Auftrag, dessen Ressourcenbedarf nicht zum verf\u00fcgbaren Input passt, ist kein Auftrag, sondern ein Wunsch. <em>Kernfrage<\/em>: Ist der Bedarf gedeckt und best\u00e4tigt?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Output<\/strong>: Was wird konkret geliefert? An wen? Wann? Der Unterschied zwischen kurzfristiger erster Lieferung und langfristiger Folgeplanung geh\u00f6rt hier hinein. Output ist das Sichtbare, das am Ende vor internen oder externen Kunden steht. <em>Kernfrage<\/em>: L\u00e4sst Du dem Team gen\u00fcgend Spielraum, um die konkrete L\u00f6sung selbst zu gestalten?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Outcome<\/strong>: Woran wird Erfolg gemessen? Die spezifischen Kennzahlen und Metriken messen den Erfolg. Was ist das Ambitions-Niveau? Es darf nicht als Wunsch und ohne Richtung formuliert werden, sondern mit einem konkreter Messpunkt (SMART). Outcome ist das, was sich im Verhalten von Nutzern oder in den Zahlen des Unternehmens ver\u00e4ndert haben soll. <em>Kernfrage<\/em>: Wirst du merken, ob du deinem Ziel n\u00e4herkommst? Ist es anspruchsvoll, aber dennoch realistisch?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Anekdote: Kulturkompass bei kununu<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei kununu haben wir einmal eine neue Produktkategorie konzipiert und entwickelt: der Kulturkompass ist ein Tool, das Jobsuchenden helfen soll, die Unternehmenskultur potenzieller Arbeitgeber besser einzusch\u00e4tzen. Das Team kam mit einer breiten Vision in die erste Runde: Unternehmens- und Team-basierte Kultur, wissenschaftliche Konzepte, Benchmarks, Branchenvergleiche, individuelle Handlungsempfehlungen und das alles auf einmal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die Auftragskl\u00e4rung hat diesen Scope in wenigen Stunden radikal gek\u00fcrzt. Die Ideen schlecht alle gut, und das Durcharbeiten der neun Felder einen Abstimmungsbedarf sichtbar gemacht hat. Das Team hatte in Wirklichkeit drei mehrere Produkte beschrieben. Mehrere Nutzer-Perspektiven und mehrere Outcomes waren vermengt worden. Die Hypothesen stimmten nicht immer \u00fcberein. Die Boundaries fehlten somit. Und der Intent was eine jobsuchende Person wirklich braucht, bevor sie eine Entscheidung trifft, musste mit dem urspr\u00fcnglichen Scope und in dem Research abgeglichen werden. Aus dem Fokus auf Boundaries und Outcome entstand ein einziges, sehr pr\u00e4zises Instrument als MVP (Minimal Viable Product). Der Rest war explizit vertagte Folgearbeit. Das Ergebnis war ein besseres Produkt zum Launch.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Boundaries: Was machen wir nicht?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die kleine Frage wird h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt und am Ende stark diskutiert in jeder Auftragskl\u00e4rung. Sie sollte nicht \u00fcbersprungen werden. Jedes gute Unternehmen generiert fortlaufend Optionen. Neue M\u00e4rkte, neue Features, neue Kooperationen, neue Gesch\u00e4ftsmodelle. Das ist keine Schw\u00e4che. Vielmehr ist das ein Zeichen einer lebendigen und starken Organisation. Die strategische Herausforderung liegt in der Entscheidung, welchen Optionen nicht gefolgt wird. Diese Entscheidung f\u00e4llt im Alltag meistens implizit durch Ressourcenknappheit, Zufall oder den lautesten Stakeholder (der Untenrehmer?) im Raum. Die Auftragskl\u00e4rung macht sie explizit. Was ist bewusst nicht im Scope? Welche Nutzergruppe wird nicht adressiert? Welche Metrik wird nicht als Erfolgsma\u00dfstab herangezogen? Welche Nebenwirkung ist (nicht) akzeptabel?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ein Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer antwortete einmal auf genau diese Frage bei einer gr\u00f6\u00dferen Ver\u00e4nderungsinitiative: &#8222;Dass Sie mir den Laden lahm legen, indem Sie meine Leute intensiv in den Prozess einbinden.&#8220; Der Satz hat die gesamte Planung der Ma\u00dfnahme ver\u00e4ndert, weil er eine Bedingung sichtbar gemacht hat, die sonst erst in der Umsetzung untergegangen w\u00e4re. <strong>Boundaries sind das Gegengewicht zu Scope Creep.<\/strong> Sie sind aber auch das Gegengewicht zu einer tieferen unternehmerischen Versuchung: dem Glauben, dass mehr Optionen mehr St\u00e4rke bedeuten. <em>Wer alles gleichzeitig verfolgt, hat keinen Fokus<\/em>. Wer explizit entscheidet, was nicht getan wird, sch\u00fctzt genau da.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auftragskl\u00e4rung als Fundament f\u00fcr echte Teamautonomie<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der tiefere strategische Wert der Auftragskl\u00e4rung ist, dass es ein Autonomie-Instrument und kein Controlling-Tool ist. Teams, die gemeinsam eine saubere Auftragskl\u00e4rung durchlaufen haben, brauchen aus meiner Erfahrung danach weniger Abstimmung, weniger Statusmeetings, weniger Mikromanagement. Die F\u00fchrungskraft hat ihre Perspektive eingebracht, die Hypothesen sind explizit gemacht, die Boundaries sind vereinbart und abgestimmt. Das Team kann eigenst\u00e4ndig arbeiten. Echte Delegation entsteht nicht durch Vertrauen allein, sondern durch gemeinsamen, abgestimmten Ausgangspunkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Das unterscheidet Auftragskl\u00e4rung von klassischem Briefing. Ein Briefing beschreibt, was zu tun ist. Eine Auftragskl\u00e4rung schafft Verst\u00e4ndnis dar\u00fcber, warum etwas zu tun ist. Es gibt dem Team damit den Rahmen, selbst zu entscheiden, wie. Moltke hat das vor 150 Jahren f\u00fcr Armeen formuliert. Es gilt heute f\u00fcr Produktteams, Skalierungsinitiativen und Beiratsarbeit gleicherma\u00df. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Andere Formate &#8211; gleiche Logik<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeff Bezos hat bei Amazon die Kultur der Six-Pager etabliert: Vor jeder Entscheidung entsteht ein ausformuliertes Memo, keine Folienpr\u00e4sentation. Die Disziplin des Schreibens erzwingt klares Denken. Das gemeinsame Lesen am Anfang jedes Meetings schafft eine geteilte Ausgangsbasis. Wir haben dies auch mal beim DCI probiert. Jedoch hatte es nicht zu unserer (gewachsenen) Kultur gepasst. Der Working Backwards-Ansatz folgt derselben Logik, vom Ende herzudenken beispielsweise von der Pressemitteilung zur\u00fcck zur Produktentscheidung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Beim DCI (Digital Career Institute) habe ich dasselbe Prinzip mit der Auftragskl\u00e4rung genutzt, um neue Kursangebote zu entwickeln. Auch dort hat die Auftragskl\u00e4rung dazu gef\u00fchrt, dass aus einem zu weit gedachten Kursprogramm ein fokussiertes, am Markt validiertes Angebot wurde. Die Frage &#8222;Was ist explizit nicht Teil dieses Kurses?&#8220; hat jeweils mehr Klarheit geschaffen als jede Anforderungsliste zuvor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Das verbindende Prinzip: Klarheit entsteht nicht durch Diskussion allein. Sie entsteht durch schriftliche Auseinandersetzung mit den richtigen Fragen vor der Umsetzung und einer Diskussion der Auftragskl\u00e4rung. Auftragskl\u00e4rung ist kein propriet\u00e4res Tool. Die Grundlogik findet sich in verschiedenen Formaten erfolgreicher Organisationen wieder. Ein anderer spannender Nebenaspekt ist, dass jede Organisation sich ihr passendes Tool-Set und Framework w\u00e4hlen sollte. Meiner Meinung nach sollte es jedoch nie endg\u00fcltig sein sondern von Zeit zu Zeit mit neuen Tools und Frameworks getestet werden, um effektiveres und effizientieres Arbeiten zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit Auftragskl\u00e4rung und Download Vorlag Auftragskl\u00e4rung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zwei bis drei Stunden, die eine gute Auftragskl\u00e4rung kostet, sind keine Investition in eine vorauseilende Dokumentation. Sie sind eine Investition in Konfliktpr\u00e4vention und in &#8222;leere Delivery&#8220;. Alle Missverst\u00e4ndnisse, die in dieser Zeit auftauchen, entstehen sonst sp\u00e4ter, die dann ein Vielfaches kosten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Nach Jahren in Gr\u00fcndungen, Skalierungsphasen und Advisory-Mandaten ist meine \u00dcberzeugung klar: Die Qualit\u00e4t eines Projekts kann auch mit der Auftragskl\u00e4rung verbessert werden. Teams, die operativ stark sind, k\u00f6nnen sich ohne Auftragskl\u00e4rung trotzdem verlieren, wenn der Auftrag unklar ist. Teams, die methodisch langsamer sind, kommen ans Ziel, wenn klar ist, wohin und warum. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und weil ich auch gern teile, stelle ich hier meine Vorlage f\u00fcr die Auftragskl\u00e4rung auf Deutsch und Englisch:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/steffenzoller.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Auftragsklaerung_SZOM_Canvas_de.png\" data-type=\"attachment\" data-id=\"588\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vorlage Auftragskl\u00e4rung<\/a> auf deutsch<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/steffenzoller.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Auftragsklaerung__SZOM_Canvas_en.png\" data-type=\"attachment\" data-id=\"587\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Template Collaborative Alignment<\/a> auf englisch<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"725\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/steffenzoller.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Auftragsklaerung_SZOM_Canvas_de-725x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-588\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gern sende ich auch die Vorlage f\u00fcr die Auftragskl\u00e4rung als PDF zu, wenn Du mich hierzu anfragst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber den Autor<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin Steffen Zoller \u2013 Unternehmer, Investor und Sparringspartner f\u00fcr Unternehmer und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Bei kununu (damals Teil von New Work SE) habe ich Auftragskl\u00e4rung als Standard-Framework genutzt und in Dutzenden von F\u00e4llen angewendet. Sei es in der Produktentwicklung, Strategie-Optionen bis Organisationsver\u00e4nderung. Heute nutze ich das Instrument in meiner Beirats- und Advisory-Arbeit, um gemeinsam mit Unternehmern schneller Klarheit zu schaffen: \u00fcber Fokus , \u00fcber Delegation, \u00fcber das, was bewusst nicht getan wird. Wenn das Gef\u00fchl entsteht, dass Initiativen bei euch starten, ohne dass die grundlegenden Fragen wirklich beantwortet sind, oder dass Delegation oft in R\u00fcckfragen endet statt in Ergebnissen, dann ist das ein Signal. Ich teile gerne, was ich in dieser Arbeit gelernt habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n<ul class=\"wp-block-latest-posts__list wp-block-latest-posts\"><li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/steffenzoller.de\/en\/die-50-50-falle-wenn-im-gruenderteam-nichts-mehr-entschieden-wird\/\">Die 50\/50-Falle: Wenn im Gr\u00fcnderteam nichts mehr entschieden wird<\/a><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/steffenzoller.de\/en\/quellcode-verkaufen-ki-training-insolvenz\/\">Quellcode verkaufen f\u00fcr KI-Training: Was der Code eines gescheiterten Startups noch wert ist<\/a><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/steffenzoller.de\/en\/selbsttest-co-founder-konflikt-wie-belastbar-ist-unsere-gruenderbeziehung\/\">Selbsttest Co-Founder-Konflikt: Wie belastbar ist unsere Gr\u00fcnderbeziehung?<\/a><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/steffenzoller.de\/en\/co-founder-konflikt-anatomie-eines-gruenderstreits\/\">Co-Founder-Konflikt: Anatomie eines Gr\u00fcnderstreits<\/a><\/li>\n<li><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/steffenzoller.de\/en\/build-with-pride-bei-apple-sichtbarkeit-ist-ein-netzwerkeffekt\/\">Build with Pride bei Apple: Sichtbarkeit ist ein Netzwerkeffekt<\/a><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Werkzeuge, die erst dann ihre eigentliche Wirkung entfalten, wenn der Kontext stimmt. 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